Irland Roadtrip: Die schönste Route und Geheimtipps für dein Abenteuer
Irland, auch als „Grüne Insel“ bezeichnet, begeistert mit weiten Landschaften, rauer Küste und einer Kultur voller Geschichten und Mythen. Wer hier unterwegs ist, merkt schnell, wie ursprünglich viele Regionen noch sind – in Irland leben tatsächlich mehr Schafe als Menschen. Die Weite macht das Land ideal für eine Reise mit dem Auto. Auf einem Roadtrip entdeckst du nicht nur bekannte Sehenswürdigkeiten, sondern auch stille Natur und kleine Orte abseits der Hauptstraßen. Diese beschriebene Route ist realistisch geplant und gibt dir Orientierung, ohne dich festzulegen. So erlebst du einen Irland Roadtrip, der entspannt bleibt und Raum für eigene Entdeckungen lässt.
Start in Dublin & Wicklow Mountains – Natur direkt vor der Stadt
Nach der Ankunft in Dublin lohnt es sich, den Mietwagen direkt zu übernehmen und die Stadt zügig hinter sich zu lassen. Über die gut ausgebaute N11 erreichst du die Wicklow Mountains in etwa 60 Minuten. Plane hier mindestens einen halben bis ganzen Tag ein. Besonders empfehlenswert ist Glendalough: zwei Seen, kurze Rundwege und klare Beschilderung machen den Einstieg leicht. Fahre möglichst früh los, da es vormittags ruhiger ist. Die Parkplätze sind gut organisiert. Für diesen Auftakt ist ein Mietwagen in Irland ideal, da du ohne Umwege direkt Natur erlebst und entspannt in den Roadtrip startest.
Südküste & Kerry – kleine Straßen und große Highlights
Von Wicklow fährst du Richtung Cork und weiter nach Kerry, idealerweise verteilt auf zwei entspannte Tage. Ein lohnender Stopp unterwegs ist Kinsale, perfekt für eine Pause am Hafen, bevor es weiter Richtung Westen geht. In Kerry solltest du nicht nur den Ring of Kerry abfahren, sondern gezielt auf die Dingle-Halbinsel wechseln. Dort führen schmale Nebenstraßen zu Aussichtspunkten wie Slea Head, oft ohne großen Andrang. Plane pro Tag maximal 180 bis 200 Kilometer, denn das Tempo ist niedrig. Abends lohnt es sich, spontan in einem kleinen Ort zu bleiben – genau hier zeigt sich die Freiheit eines Autos in Irland.
Westküste & Connemara – Weite, Ruhe und echte Geheimtipps
Die Fahrt von Kerry nach Galway dauert rund vier Stunden ohne längere Stopps, mit Pausen problemlos einen Tag. In Connemara solltest du zwei Übernachtungen einplanen. Ein gut erreichbarer Anlaufpunkt ist die Kylemore Abbey, ideal als erster Stopp, bevor du tiefer in die Region eintauchst. Fahre danach nicht nur durch den Nationalpark, sondern auch entlang der Küste Richtung Roundstone. Kleine Strände sind oft kaum ausgeschildert, aber frei zugänglich. Morgens und am späten Nachmittag ist das Licht besonders schön. Packe Snacks ein, denn Cafés sind hier selten. Diese Region zeigt, wie entschleunigend ein Irland Roadtrip sein kann.
Donegal – Irlands stiller Norden
Donegal erreichst du von Galway in etwa vier Stunden. Die Region ist deutlich ruhiger als der Süden, dafür landschaftlich sehr intensiv. Fahre unbedingt die Küstenstraße zwischen Glencolmcille und Ardara, wo sich kurze Stopps an fast jeder Parkbucht lohnen. Ein besonderes Ziel ist das Fanad Head Lighthouse auf einer schmalen Halbinsel im Norden – die Zufahrt ist asphaltiert und der Blick über den Atlantik beeindruckend. Aussichtspunkte tauchen hier oft unvermittelt auf, deshalb solltest du Zeit für spontane Pausen einplanen. Unterkünfte sind begrenzt, daher lohnt es sich, weit im Voraus zu planen. Für diese Etappe zahlt es sich besonders aus, ein Auto in Irland zu buchen, um auch abgelegene Küstenabschnitte flexibel zu erreichen.
Zurück Richtung Osten – entspannt ausklingen lassen
Von Donegal zurück nach Dublin solltest du mindestens einen vollen Tag einplanen. Ein sinnvoller Zwischenstopp liegt im Landesinneren, zum Beispiel rund um Lough Key Forest Park, wo sich die lange Fahrt mit einem kurzen Spaziergang gut auflockern lässt. Plane Dublin bewusst als Abschluss ein und verbringe dort idealerweise 2 bis 3 Tage. Sehenswürdigkeiten wie Trinity College, Temple Bar oder ein Spaziergang entlang des Liffey lassen sich gut ohne Auto erkunden. Gib den Mietwagen daher direkt nach der Ankunft zurück – in der Stadt brauchst du ihn nicht mehr. So endet dein Irland Roadtrip entspannt und ohne unnötige Wege.
Geheimtipps, die du kaum im Reiseführer findest
Wenn du echte Ruhe suchst, fahr in Mayo die schmale Küstenstraße von Louisburgh nach Killary Harbour. Kurz vor dem Fjord gibt es mehrere kleine Parkbuchten ohne Beschilderung – von dort führen Trampelpfade direkt ans Wasser. In Connemara lohnt sich die Abzweigung nach Dogs Bay bei Roundstone: Zwei helle Sandstrände, wenig besucht, besonders ruhig frühmorgens. In Donegal ist die Küstenstraße zwischen Glencolmcille und Ardara ein Muss – die Aussicht ändert sich ständig. Ein echter Insidertipp ist Maghera Beach mit weiten Dünen und freiliegenden Höhlen bei Ebbe – du parkst am besten vor der unbefestigten Zufahrt, da das Befahren solcher Straßen mit dem Mietwagen nicht erlaubt ist, und gehst die letzten Minuten zu Fuß. Im Landesinneren von County Clare findest du alte Klosterruinen nahe Kilfenora, meist völlig leer und offen zugänglich. Genau für solche Orte lohnt sich ein Irland Roadtrip mit Mietwagen – nur so kommst du flexibel hin, hältst spontan an und entdeckst Plätze, die kein klassisches Highlight sein müssen, um lange im Kopf zu bleiben.
Zum Abschluss zählt vor allem, entspannt unterwegs zu sein. Mit Sunny Cars reist du sorgenfrei, da ein umfassender Vollkaskoschutz und faire Leistungen bereits enthalten sind. So kannst du dich ganz auf Landschaft, Straßen und spontane Entdeckungen konzentrieren. Wenn du Irland intensiv erleben willst, ist ein Roadtrip die beste Art, das Land kennenzulernen.




